1,7-Milliarden-Dollar-Deal
Peoplesoft übernimmt J.D. Edwards

Der SAP-Konkurrent Peoplesoft will den Wettbewerber J.D. Edwards & Co. per Aktientausch für 1,7 Mrd. Dollar übernehmen. Durch den Zusammenschluss entsteht der nach SAP weltweit zweitgrößte Hersteller betriebswirtschaftlicher Software.

Reuters NEW YORK. Die Akquisition solle Ende des dritten oder Anfang des vierten Quartals abgeschlossen werden, teilte Peoplesoft am Montag mit. Der US-Konzern verspricht sich von der Übernahme eine Steigerung des Ergebnisses vor Firmenwertabschreibungen und anderen Posten im kommenden Jahr. Der Markt für betriebswirtschaftliche Software leidet seit längerem unter der sinkenden Investitionsnachfrage der Unternehmen. Ein SAP-Sprecher wollte den Zusammenschluss der beiden Konkurrenten nicht kommentieren.

J.D. Edwards soll den Angaben zufolge vollständig eine Tochtergesellschaft von Peoplesoft werden und 25 % an dem fusionierten Unternehmen halten. Die Aktionäre von J.D. Edwards erhalten je eigene Aktie 0,86 Papiere von Peoplesoft oder 14,10 Dollar. Der Preis liegt damit 19 % über dem Schlusskurs der J.D. Edwards-Aktie vom Freitag von 11,81 Dollar.

"Peoplesoft hat einen ganz vernünftigen Preis für J.D. Edwards bezahlt", sagte Jamie Friedman von Fulcrum Global Partners LLC. Die Übernahme ermögliche Peoplesoft, den Kunden künftig eine größere Software-Bandbreite anzubieten.

Am Montag notierten Peoplesoft an der US-Technologiebörse Nasdaq gegen den Markttrend rund fünf Prozent im Minus mit 15,52 Dollar. J.D. Edwards dagegen legten 10,8 % auf 13,09 Dollar zu.

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