1 900 Arbeitsplätze sollen weg fallen
H.J. Heinz leitet umfangreiche Restrukturierung ein

NEW YORK. Der Nahrungsmittel-Konzern H.J. Heinz leitet eine umfangreiche Restrukturierung ein. Neben der Schließung einer Tunfischfabrik in Puerto Rico und dem Verkauf von acht Fischerbooten, soll die Produktion von Tierfutter in Nord Amerika konsolidiert werden. Das Management plant im Zuge der Maßnahmen rund 1 900 Arbeitsstellen zu streichen. Diese Umstrukturierung wird nach Angaben des Unternehmens 300 Mill. US $ kosten, man rechnet mit Einsparungseffekten von zunächst 25 Mill. US $ in 2002 und danach 60 Mill. US $ pro Jahr.

H.J. Heinz hat in seinem dritten Geschäftsquartal (bis Ende Januar) trotz sinkender Umsätze einen deutlichen Zuwachs beim Netto-Gewinn in Höhe von 99,4 Mill. US $ auf insgesamt 270,5 Mill. US $ ausgewiesen. Die Umsätze reduzierten sich auf 2,27 Mrd. US $ gegenüber 2,29 Mrd. US $.

Der Vorsteuergewinn blieb laut Bilanzvorlage am Donnerstag in Pittsburgh mit 227,4 Mill. US $ nahezu gleich im Vergleich zum Vorjahresquartal (227,2 Mill. US $). Der entsprechende Gewinn pro Aktie konnte dennoch um 2 US-Cent auf 65 US-Cent gesteigert werden, was den zuvor geäußerten Erwartungen der von First Call/Thomson Financial befragten Analysten genau entspricht. Der Betriebsgewinn vor Sonderposten sank im dritten Quartal dagegen leicht auf 413,6 Mill. US $ (Q3 1999: 418,1 Mill. US $).

Auf die vergangenen neun Monate gerechnet musste allerdings ein geringerer Überschuss verbucht werden: Er sank auf 661,2 Mill. US $ (gg 793,3 Mill. US $). Der Vorsteuergewinn beläuft sich auf 706,9 Mill. US $ (gg 679,3 Mill. US $). Der Vorsteuergewinn je Aktie wird mit 2,02 US $ angegeben (gg 1,88 US $). Die Umsätze sanken 6,72 Mrd. US $ (gg 6,82 Mrd. US $).

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