1. Quartal besser als angenommen
Neue Hoffnung für US-Konjunktur

dpa WASHINGTON. Die amerikanische Wirtschaft zeigt wieder stärkere Zeichen der Wiederbelebung. Sie wuchs im ersten Quartal 2003 mit einer hochgerechneten Jahresrate um 1,9 Prozent. Damit revidierte das Handelsministerium am Donnerstag in Washington erste Berechnungen von Ende April, die nur einen Wert von 1,6 Prozent ergeben hatten.

Volkswirte rechnen nach dem Ende des Irak-Krieges jetzt mit einem langsamen Aufschwung. In einer Bloomberg-Erhebung sagten sie zum Ende 2003 ein auf Jahresrate hochgerechnetes Wirtschaftswachstum von 3,8 Prozent voraus.

Um neue Arbeitsplätze zu schaffen, muss die Wirtschaft nach Schätzungen mindestens um drei Prozent wachsen. Im längsten Boom der US-Wirtschaftsgeschichte, zwischen 1992 und 2000, lag die durchschnittliche reale Wachstumsrate bei 3,6 Prozent.

Impulse für die US-Wirtschaft erwarten Volkswirte auch von der Konsumseite. Die Verbraucherausgaben, die zwei Drittel der US- Wirtschaft tragen, wuchsen im 1. Quartal mit revidierten 2 Prozent stärker als zunächst ermittelt. Der Chefökonom von Daiwa Securities America Inc. schränkte allerdings laut der Agentur Bloomberg ein, dass die Wirtschaft weit hinter ihren Möglichkeiten geblieben sei.

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