10 Millionen Aktien platziert
Deutsche Bank verkauft Continental-Anteil

Die Deutsche Bank setzt den angekündigten Verkauf ihrer Industriebeteiligungen fort. Deutschlands größte Privatbank und die hannoversche Continental AG bestätigten am Dienstag den Verkauf des 7,5-prozentigen Anteils der Bank an dem Autozulieferer.

HB/dpa FRANKFURT. Sprecher beider Unternehmen sagten, die Transaktion sei abgewickelt und 10 Mill. Aktien platziert worden.

Beobachter rechnen damit, dass der Verkauf der Deutschen Bank rund 140 Mill. Euro in die Kassen spülen wird. Frankfurter Händler sagten, der Preis je Aktie habe zwischen 14 und 14,15 Euro gelegen. Der Kurs der im MDax notierten Conti-Aktie stieg in den ersten Handelsminuten um 9,01 % auf 15,37 Euro. Die Anteile der Deutschen Bank fielen um 0,42 % auf 47,05 Euro.

Die Deutsche Bank hatte sich in diesem Jahr unter anderem bereits von ihren Beteiligungen an der Münchener Rück und der Deutschen Börse getrennt. Branchenkreise rechnen nun damit, dass sich das Kreditinstitut noch in diesem Jahr von ihrer letzten wichtigen Industriebeteiligung trennen wird - einem 12-prozentigen Anteil am Stuttgarter Automobilkonzern DaimlerChrylser.

Durch den Anteilsverkauf steigt der derzeit bei rund 50 % liegende Anteil des Streubesitzes bei der Continental AG. Unternehmenssprecher Andreas Meurer sagte, nach der Aktienplatzierung durch das Geldhaus bleibe die Allianz-Versicherung größter Einzelaktionär der Conti. Nach Angaben des Unternehmens sind die verbleibenden rund 40 % der Continental-Aktien im Besitz von bekannten institutionellen Investoren.

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