100 kostenpflichtige Produkte – Breitbandportal zur Cebit
T-Online startet kostenpflichtige Inhalte

Der Internetanbieter T-Online International AG, Darmstadt, wird in den ersten Wochen des kommenden Jahres rund 100 kostenpflichtige Inhaltsangebote und Internetdienstleistungen auf den Markt bringen.

tnt DARMSTADT. Die Angebote richten sich zunächst ausschließlich an die rund acht Mill. deutschen Kunden von Europas größtem Online-Dienst. Abgerechnet wird über die Telefonrechnung der Deutschen Telekom. Allerdings sollen Kunden zusätzlich eine detailierte Rechnung über die gekauften Inhalte erhalten.

Besonders intensiv sollen die neuen Angebote die bislang rund eine Million T-Online-Kunden nutzen, die einen DSL-Hochgeschwindigkeitszugang zum Internet haben. Zur Computermesse Cebit in Hannover im März startet T-Online das Breitbandportal T-Vision. Dort sollen sich DSL-Kunden künftig Videoclips und Kurzfilme zu Preisen zwischen einem und fünf Euro ansehen können. "Wir werden kostenpflichtige Live-Konzerte übertragen und Zusammenfassungen von Sportereignissen anbieten", verdeutlichte T-Online-Vorstandschef Thomas Holtrop die Strategie.

Dabei gehe es nicht darum den Fernsehsendern direkt Konkurrenz zu machen, so Holtrop weiter. Vielmehr biete sich für viele Anbieter ein interessante Komponente der Zweitvermarktung von Inhalten, in dem neuen Medium Internet, zumal mit steigender Internetnutzung die Fernsehnutzung zurück gehe.

Gespräche mit Kirch nicht ausgeschlossen

"Um das Selbstverständnis als Mediennetzwerk zu unterstreichen" will T-Online mit seinen Angeboten in die TV-Programmzeitschriften und die Programmspalten der Tageszeitungen", sagte Burkhard Graßmann, der im Vorstand für Marketing und Inhalte verantwortlich ist. Neben Unterhaltung soll auch in den Bereichen Sport, Wirtschaft und Finanzen neue kostenpflichtige Inhalte angeboten werden. Hier kooperiert T-Online mit einer ganzen Reihe von Inhalteanbietern wie dem Wirtschaftsdienst Platow oder Bertelsmann. Graßmann schloss auch Gespräche mit der Kirch Gruppe über weitere Sportrechte nicht aus.

Darüber hinaus kündigte T-Online für die Mitte des Jahres einen kostenpflichtigen Musik-Download-Dienst an, über den Abonnenten "bis zu 100 Titel pro Monat herunterladen können". Laut Grassmann verhandle man derzeit mit allen großen Musiklabels über entsprechende Lizenzen.

Auch im Internet kostenpflichtige Pakete

Auch bei Internetdienstleistungen schnürt T-Online neue kostenpflichtige Pakete. So können Kunden zu einem monatlichen Preis von 2,49 Euro ein Paket kaufen, das neben zusätzlichen E-Mail-Adressen und der Möglichkeit sich E-Mails per SMS auf das Handy schicken zu lassen auch ein Virenschutzprogrammm für den heimischen PC umfasst. Kostenpflichtig wird auch das bislang kostenlose Versenden von SMS-Nachrichten von T-Online in Mobilfunknetze.

Für die mittlerweile eine Million Geschäftskunden will der Internetanbieter mit neuen kostenpflichtige Service-Inhalten und verbesserten Hosting- Lösungen mehr umsetzen. Besonders bei Internetlösungen für Kleinbetriebe und Selbsständigen will T-Online künftig Anbietern wie Schlund und Partner stärker Konkurrenz machen.

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