100 Sendungen geplant
TV-Firma Brainpool drängt ins All

Die Kölner TV Brainpool AG-Firma plant eine Reise ins Weltall. In 100 TV-Sendungen zur Hauptabendzeit sollen sieben Kandidaten ermittelt werden, die zwischen 2002 und 2008 zur internationalen Raumstation ISS geschickt werden.

dpa/afx HAMBURG. Hierfür habe Brainpool einen Vertrag mit der Astrium GmbH geschlossen, einer Tochter des europäischen Flugtechnik- und Rüstungskonzerns EADS. Dies teilte das Kölner Unternehmen am Freitag mit.

Das Konzept der Sendung soll auch in Frankreich, Großbritannien, Spanien und Italien realisiert werden. Die Kameras sollen die sieben Kandidaten auch auf ihren Flug in den Weltraum begleiten. Eine Brainpool-Sprecherin gab an, dass eine Ähnlichkeit beim Auswahlverfahren mit "Big Brother" nicht auszuschließen sei, da die Mitspieler "physisch und psychisch" topfit sein müssten. Über die Kosten des Unterfangens machte sie keine Angaben.

Welcher deutsche TV-Sender sich des Projektes, das im Herbst 2001 im Fernsehen starten soll, annehmen wird, ist noch offen. Die Entscheidung werde unter den großen Privatsendern fallen, sagte die Sprecherin. Das ZDF, dem das Konzept ebenfalls vorlag, hatte bereits abgewinkt. RTL-Unterhaltungschef Matthias Alberti sagte, er rede mit Brainpool wie mit anderen Partnern auch ständig über neue Pläne.

Kursrakte Brainpool

Die Produktionsfirma, die unter anderem für "TV total" mit Stefan Raab verantwortlich zeichnet, beflügelte durch die Nachricht zunächst den Kurs der eigenen Aktie. Brainpool stieg am Freitag bis zum Handelsschluss am Neuen Markt um 20,11 % auf 22,76 Euro an.

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