100 000 Euro sind fällig
Börse verhängt Rekordstrafe gegen Broadvision

Die Deutsche Börse hat gegen den US- Software-Hersteller Broadvision eine Rekord-Geldstrafe wegen verspätet gemeldeter Aktiengeschäfte verhängt. Das Unternehmen müsse 100 000 Euro zahlen, sagte ein Börsen-Sprecher am Dienstag in Frankfurt auf Anfrage. Dies sei die höchstmögliche Geldstrafe.

HB FRANKFURT/MAIN. Die Gesellschaft habe Wertpapiergeschäfte von Vorständen bis zu 195 Börsentage zu spät gemeldet, hieß es. Am Neuen Markt notierte Unternehmen müssen Wertpapiertransaktionen ihrer Manager binnen dreier Börsentage melden.

Die Börse verhängte am Dienstag auch gegen weitere Neue-Markt- Firmen Strafgelder. So muss Mobilcom 7 000 Euro an die Börse überweisen. Der Mobilfunkanbieter hatte die Frist für die Übermittlung des Jahresabschlusses 2001 überschritten. In die Kasse greifen müssen auch WWL Internet (30 000 Euro), E.multi Digitale Dienste (20 000 Euro) und Comtrade (4 000 Euro).

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