100 000 Mark Höchststrafe
Börse verhängt 60 000 Euro Strafe gegen EM.TV

Der verspätete Bericht für das erste Quartal 2001 kostet den Münchener Rechtehändler EM.TV & Merchandising 60 000 Euro Strafe.

Reuters MÜNCHEN. Die Deutsche Börse verhängte am Freitag schon zum zweiten Mal in diesem Jahr eine Geldstrafe gegen das am Neue Markt gelistete Unternehmen. EM.TV hatte am 25. Juli über die ersten drei Monate seines Geschäftsjahres berichtet und damit die bereits bis Ende Juni verlängerte Frist um weitere 19 Börsentage überschritten.

Bereits den Geschäftsbericht für 2000 hatte EM.TV wegen massiver Probleme bei der Konsolidierung seiner Formel-1-Beteiligung und der "Muppets"-Firma Jim Henson erst Ende April und damit einen Monat zu spät veröffentlicht. Dafür hatte die Börse 50 000 Euro Strafe verhängt.

Mit den 60 000 Euro blieb die Deutsche Börse AG unter der Maximalstrafe von 100 000 Euro für derartige Verstöße gegen das Reglement des Neuen Marktes. Die Höchststrafe war bisher erst einmal, gegen die Stuttgarter CAA AG, verhängt worden. Den Bericht über das zweite Quartal will EM.TV fristgerecht bis Ende August abgeben, wie Finanzvorstand Rolf Rickmeyer auf der Hauptversammlung am Mittwoch bekräftigt hatte.

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