11 Prozent weniger Eigenheime im Westen
Immobilienmarkt in neuen Ländern ist eingebrochen

In den neuen Ländern ist der Immobilienmarkt im vergangenen Jahr drastisch eingebrochen. Grund ist nach Ansicht der Aufina/Era, einem Verbund selbstständiger Immobilienmakler, der Wegfall des Steuersparmodells zum Jahreswechsel.

dpa FRANKFURT/M. Daher erwarben nur wenige Westdeutsche Grundstücke und Eigenheime im Osten. Mitte der neunziger Jahre kam beinahe jeder zweite Käufer einer ostdeutschen Immobilie aus dem Westen. In den neuen Ländern schrumpfte der Umsatz im Jahresvergleich um 35 Prozent auf 72 Milliarden DM (36,7 Mrd Euro). Im Westen wurden 278 Milliarden DM umgesetzt.

Eine weitere Folge der fehlenden Steueranreize sei, dass nur wenige Käufer die Immobilien als Kapitalanlage erwarben, hieß es von Verbundseite. In ganz Deutschland zogen die Käufer vorwiegend selbst in die Eigenheime ein. Vor fünf Jahren war es nur jeder zweite.

Im Westen wurden 11 Prozent weniger Eigenheime gekauft. Als einziges Bundesland konnte Hessen einen belebteren Handel verzeichnen. Der Markt setze seine im Jahr 1994 begonnene Talfahrt fort, hieß es von Aufina/Era. Im vergangenen Jahr sei der Immobilienumsatz in Deutschland so gering gewesen, wie vor dem Nach- Wende-Boom. Die Preise seien 2000 unverändert geblieben. Nach einem steilen Anstieg zwischen 1986 und 1993 hätten die Eigenheimpreise stagniert.

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