1100 Soldaten zum Schutz der Bevölkerung
Kabinett beschliesst zweiten Mazedonien-Einsatz

Das Bundeskabinett hat am Donnerstag in Berlin eine Verlängerung des Bundeswehreinsatzes in Mazedonien beschlossen.

dpa BERLIN. Dies teilte ein Regierungssprecher am Donnerstag morgen in Berlin mit. Nach dem Beschluss des NATO-Rates vom Mittwoch abend soll die Bundeswehr bei diesem Einsatz auch das Kommando ausüben. Die Operation "Amber Fox" soll 1 000 Mann umfassen. In Regierungskreisen hieß es inoffiziell, dass rund 700 davon Deutsche sein sollten. Sie sollen zunächst drei Monate lang in Mazedonien bleiben und den Schutz der internationalen Beobachter übernehmen. Nach der Kabinettssitzung unterrichtete die Bundesregierung zunächst die Partei- und Fraktionsvorsitzenden der Bundestagsparteien. Im Laufe des Vormittages sollten die Fraktionen tagen. Anschließend sollte sich der Bundestag in erster Lesung mit dem Einsatz befassen. Nach weiteren Fraktions- und Ausschusssitzungen war für den späteren Nachmittag die abschließende Beratung im Plenum mit namentlicher Abstimmung vorgesehen. Die Bundeswehr ist bislang mit rund 500 Mann in Mazedonien vertreten und war an der Aktion zur Einsammlung von Waffen beteiligt.

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