120 Sportler im US-Leichtathletik-Team
Jones darf nur im Weitsprung ran

In Sydney war sie noch der gefeierte Star, in Athen muss sie sich wahrscheinlich mit nur einem Start begnügen - dreifache Olympiasiegerin Marion Jones hat schon bessere Zeiten erlebt. Das gilt auch für Torri Edwards. Sie ist aber immerhin trotz ihres Doping-Vergehens - zumindest vorerst - im US-Aufgebot.

HB ATHEN. Jones wird in Athen nur im Weitsprung an den Start gehen. Die unter Dopingverdacht stehende Amerikanerin war zwar am Sonntag in München beim Länderkampf gegen Deutschland und Frankreich noch in der Weltjahresbestzeit sprintenden Staffel zum Einsatz gekommen. Dennoch wurde Jones am Montag bei der offiziellen Nominierung des US-Aufgebots durch den nationalen Leichtathletik- Verband (USATF) nicht für den sechs Sprinterinnen umfassenden Staffel-Pool berücksichtigt.

Vor vier Jahren war die 28 Jahre alte Mutter eines 13 Monate alten Sohnes noch der Megastar der Spiele von Sydney. Damals triumphierte sie über 100 und 200 m sowie mit der 4x400-m-Staffel. Im Weitsprung und mit der Sprintstaffel gewann sie jeweils Bronze.

Gegen die fünffache Weltmeisterin ermittelt die Nationale Anti- Doping Agentur (USADA) wegen angeblichen Dopings. Positive Tests liegen zwar nicht vor, aber es gebe zahlreiche Indizien, die für einen Betrug sprechen. Bislang wurde die Lebensgefährtin von 100-m- Weltrekordhalter Tim Montgomery, dem eine lebenslange Dopingsperre droht, nicht angeklagt. Jones beteuerte stets ihre Unschuld und bestand einen Lügendetektortest.

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