13 Menschen betroffen - Krankheit bisher nicht ausgebrochen
US-Labor bestätigt Anthrax-Erreger in Brief in Chile

Der Verdacht auf Milzbranderreger in einem Brief an einen chilenischen Arzt hat sich bestätigt.

afp SANTIAGO DE CHILE. Tests eines US-Labors ergaben eine Verseuchung des Schreibens mit Milzbrandsporen, wie die chilenische Gesundheitsministerin Michelle Bachelet am Donnerstag (Ortszeit) mitteilte. Zuvor hatte bereits ein chilenisches Labor die Sporen nachgewiesen.

Insgesamt 13 Menschen, die mit dem Schreiben in Kontakt kamen, wurden in einer Klinik medizinisch betreut. Bisher brach die Krankheit bei keinem der Betroffenen aus. Der Empfänger des Briefes verständigte den Angaben zufolge die Behörden, nachdem er zwar eine europäische Briefmarke, aber einen US-Absender entdeckt hatte. Das Schreiben habe kein Pulver enthalten, betonte Bachelet. In den USA erkrankten bislang 18 Menschen an Milzbrand. Fünf von ihnen starben. Die Anthrax-Erreger waren per Brief zugestellt worden.

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