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13 Tote bei Bombenexplosion auf den Philippinen

Bei einer Bombenexplosion auf einem belebten Markt im Süden der Philippinen sind am Sonntag 13 Menschen getötet worden. Etwa 60 weitere seien bei der Detonation in der Stadt General Santos verletzt worden, teilte ein Polizeisprecher mit.

dpa MANILA. Bei einer Bombenexplosion auf einem belebten Markt im Süden der Philippinen sind am Sonntag 13 Menschen getötet worden. Etwa 60 weitere seien bei der Detonation in der Stadt General Santos verletzt worden, teilte ein Polizeisprecher mit.

Unter den Toten seien auch zwei Kinder. Unklar blieb zunächst, wer hinter der Tat steckte. Allerdings hatte es in der Stadt in der Vergangenheit mehrfach Attentate militanter Muslime gegeben. Die Behörden sprachen von einer sehr heftigen Explosion in einer Fleischerei. Das gesamte Dach des Marktes sei bei der Detonation weggefetzt worden. Die philippinische Präsidentin Gloria Macapagal Arroyo verurteilte die Bluttat aufs Schärfste. Die Sicherheitskräfte würden alles unternehmen, um die Hintermänner zu fassen.

Bei dem letzten größeren Anschlag in General Santos waren im April 2002 mindestens 15 Menschen getötet und Dutzende verletzt worden. Die Behörden schrieben das Attentat der militanten Muslimgruppe Abu Sayyaf zu. Gleichzeitig wurde vermutet, dass die Tat von der radikalislamischen Organisation Jemaah Islamiyah mit geplant und finanziert worden war. Die Gruppe soll auch hinter dem Blutbad auf der indonesischen Fereininsel Bali stecken, bei dem im Oktober 2002 mindestens 202 Menschen ums Leben gekommen waren.

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