14 Hacker festgenommen
Italienische Hacker griffen US-Armee-Systeme an

14 Hacker sollen von Italien aus US-amerikanische Armee-Computersysteme angegriffen haben. Gegen sie sei Anzeige erstattet worden, berichtete die ermittelnde italienische Finanzpolizei auf Anfrage in Cremona, Rom und Mailand am Donnerstag.

dpa/HB HAMBURG/ROM. Die Nationalität der Hacker sei unklar, hieß es weiter. Weitere Einzelheiten wurden nicht genannt.

Die Computerhacker sollen bereits am 1. August aufgeflogen sein. Online-Medien hatten in den letzten Tagen berichtet, die 14 Hacker seien festgenommen worden. Das berichtete auch der US-amerikanische Internet-Nachrichten-Anbieter "cnet". Die 14 Hacker hätten weltweit tausende Attacken gestartet, darunter welche auf die US-Armee und die US-Marine. Demzufolge stammen die Hacker aus verschiedenen Provinzen Italiens. Unter Berufung auf die italienische Finanzpolizei berichtete "cnet", unter den Verdächtigen seien IT-Berater und Sicherheitsexperten.

Die von den Computerspezialisten gestohlenen Dateien sollen strategisch wichtige Dokumente enthalten haben, hieß es in den Berichten. Weltweit sollen auch Universitäten oder private Einrichtungen ausspioniert worden sein. Seit mehreren Monaten sollen nach den Berichten US-amerikanische und italienische Ermittler zusammengearbeitet haben. Seit Oktober 2001 sollen die italienischen Behörden den Hackern auf der Spur sein. Sie wurden als Hackergruppen "Mentor" und "Reservoir Dogs" bezeichnet.

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