14 Menschen wurden verletzt
Bombenanschlag auf Linienbus in Tel Aviv

Die radikalislamische Hamas-Bewegung bezeichnete den Anschlag als "Anwort auf die israelische Aggression", übernahm aber nicht die Verantwortung für das Attentat.

afp/Reuters JERUSALEM/TEL AVIV. Die radikalislamische Hamas-Bewegung hat den jüngsten Anschlag auf einen Bus in Israel als "Antwort auf die israelische Aggression" bezeichnet. Der Hamas-Vertreter Ismail Abu Schanab übernahm jedoch zunächst für seine Organisation nicht die Verantwortung für den Bombenanschlag.

"Es ist unwichtig, wer die Aktion ausgeführt hat", sagte Schanab. Entscheidend sei die Tatsache, dass es ein Palästinenser gewesen sei. Israels Regierungschef Ehud Barak verurteilte die Tat als "feigen Anschlag auf unschuldige Zivilisten". Er bekräftigte aber, dass er sich nicht von der Suche nach Frieden abbringen lasse.

Bei dem Bombenanschlag auf einen Linienbus in Tel Aviv sind am Donnerstag 14 Menschen verletzt worden, einige von ihnen schwer. Der Anschlag ereignete sich um die Mittagszeit auf einer Hauptstraße der israelischen Großstadt in einem Bus der Linie 51. Experten suchten Fahrzeug und Umgebung nach Sprengfallen ab.

Die Polizei nahm wenig später einen Verdächtigen fest. Offensichtlich waren die Bomben von dem Attentäter im hinteren Teil des Busses versteckt worden.

Unterdessen konferierten in Kairo Palästinenser-Präsident Jassir Arafat und der ägyptische Präsident Husni Mubarak über jüngste Nahost-Vorschläge von US-Präsident Bill Clinton.

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