1400 Stellen gestrichen
GM schließt kanadische Autofabrik

General Motors schließt seine kanadische Autofabrik in Ste. Therese (Provinz Quebec) und entlässt 1400 Mitarbeiter.

dpa QUEBEC. Das alte Werk, in dem die Chevrolet Camaro- und Pontiac Firebird-Modelle produziert werden, wird im September 2002 seine Tore schließen. Dies hat die kanadische GM-Tochter am Dienstag (Ortszeit) bekannt gegeben.

Die General Motors of Canada machte die fallende Nachfrage für sportliche Pkw und den steigenden Anteil an Importmodellen für die Entscheidung verantwortlich. Dies habe zu erheblichen Überkapazitäten geführt.

Fast alle der 1 100 Beschäftigten und 300 zur Zeit schon entlassenen Mitarbeiter der Autofabrik hätten Ansprüche auf Frühruhestand oder erreichen ihn in einigen Jahren, betonte GM.

Die Produktion der beiden so genannten "Muskel-Cars" Camaro und Firebird wird 2002 eingestellt. Sie waren mit ihren großen Motoren seit Mitte der sechziger Jahr sehr gefragt und waren die GM-Antwort auf den Ford-Mustang. Die Nachfrage nach den Kraftprotzen mit hohem Benzinverbrauch hatte jedoch in den letzten 15 Jahren stark nachgelassen.

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