15 bestätigte MKS-Fälle
Niederlande beginnen mit Massenimpfungen

Von den Impfungen betroffen sind alle landwirtschaftlichen Betriebe im Städtedreieck Zwolle, Deventer und Apeldoorn. Schweine, Schafe und Ziegen werden nach der Impfung getötet.

ddp DEN HAAG. Die Niederlande haben am Mittwochmorgen mit der Notimpfung von 115 000 Tieren begonnen, um einer weiteren Verbreitung der Maul- und Klauenseuche vorzubeugen. Die EU-Veterinärkommission in Brüssel hatte dieser Maßnahme am Dienstag zugestimmt. Von den Impfungen betroffen sind alle landwirtschaftlichen Betriebe im Städtedreieck Zwolle, Deventer und Apeldoorn.

Schweine, Schafe und Ziegen werden nach der Impfung getötet. Die 54 000 Rinder in dem betroffenen Gebiet dagegen können am Leben bleiben. Dies hat jedoch laut den Angaben zur Folge, dass von dort ein Jahr lang kein Fleisch und keine tierischen Produkte ausgeführt und das Rindfleisch allein in den Niederlanden konsumiert werden darf. Das niederländische Landwirtschaftsministerium wird zusammen mit Bauernorganisationen über das Schicksal der Rinder entscheiden.

In der betroffenen Region hatten sich am Dienstag drei weitere MKS-Fälle bestätigt, davon zwei in der Ortschaft Oene und einer in der Gemeinde Olst. Das Landwirtschaftsministerium erklärte daraufhin das Dreieck Zwolle-Deventer-Apeldoorn zum Sperrgebiet. Die Grenzen werden von Polizei und Militär streng überwacht. Nur noch Einwohner der Ortschaften dürfen ein- und ausreisen, Tiere dürfen nicht ausgeführt werden. Insgesamt stieg damit die Zahl der MKS-Fälle in den Niederlanden auf 15.

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