15 Fahrzeuge stürzten in Fluss
USA: Drei Tote nach Brückeneinsturz geborgen

Nach dem Einsturz einer Autobahnbrücke im US-Staat Oklahoma haben die Rettungsmannschaften bislang drei Tote geborgen.

ap WEBBERS FALLS. Die Behörden rechneten jedoch mit insgesamt bis zu 15 Opfern. Vermutlich 15 Fahrzeuge seien am Sonntag von der 30 Meter hohen Brücke in den Fluss Arkansas gestürzt, erklärte ein Sprecher. Mehrere Insassen seien in den versunkenen Autos eingeschlossen. Mindestens fünf Menschen wurden gerettet und in Krankenhäuser gebracht.

Ein rund 150 Meter langer Brückenabschnitt - Teil der Interstate 40 - war am Sonntagmorgen eingebrochen, nachdem ein Schleppverband bei Sturm an einen Pfeiler gestoßen war. Ob die Kollision allerdings der direkte Auslöser für den Einsturz war, sei noch nicht klar, erklärte die Bürgermeisterin des nahe gelegenen Ortes Webbers Falls, Jewell Horn. Dies könne schon Stunden vor dem Einsturz geschehen sein, und die rund 20 Jahre alte Brücke könne später unter der Last des Verkehrs zusammengebrochen sein.

Der Gouverneur von Oklahoma, Frank Keating, besuchte den Unglücksort am Nachmittag und erklärte, möglicherweise sei der Kapitän des Schleppverbands kurz vor der Kollision ohnmächtig geworden. Er werde derzeit im Krankenhaus untersucht. Bei den abgestürzten Fahrzeugen handelte es sich um zwölf Autos, zwei Lastwagen sowie einen Pferdetransporter.

Bis zum späten Sonntagabend zogen die Rettungsmannschaften zwei Autos und ein Wohnmobil aus dem Wasser, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Auch drei ertrunkene Pferde wurden geborgen. Die beiden Teile der Brücke wurden mit Kränen stabilisiert. Am späten Abend stellten die Rettungsteams die Sucharbeiten zunächst ein, diese sollten am Montagmorgen fortgesetzt werden.

Eine zweite Brücke in der Nähe wurde am Morgen ebenfalls von demselben oder einem anderen Schiff gerammt. Nach Angaben von Horn blieb sie jedoch trotz eines Schadens an einem Pfeiler geöffnet.

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