15 Prozent weniger Umsatz in diesem Jahr
PSI hofft nach Sanierung wieder auf Gewinne

Die hohen Verluste beim Softwarehaus PSI sollen im kommenden Jahr ein Ende haben: 2003 will das Berliner Unternehmen wieder mit einem operativen Gewinn abschließen. Nach Abschluss der Sanierung sollen noch 1250 Mitarbeiter übrig sein.

HB/dpa BERLIN. Das Berliner Softwarehaus PSI will nach starken Verlusten und einem weiteren Stellenabbau unverändert im kommenden Jahr wieder die Gewinnzone erreichen. Das am Neuen Markt notierte Unternehmen erwartet 2003 bei konstantem Umsatz ein operatives Plus von zwei bis vier Millionen Euro sowie ein ausgeglichenes Konzernergebnis.

Für das laufende Jahr werde weiter von einem Umsatzrückgang um 15 Prozent sowie einem operativen Verlust von 12 Millionen Euro ausgegangen, teilte die PSI AG am Montag mit.

In den ersten neun Monaten ging der Konzernumsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 121,2 Millionen auf 109,19 Millionen Euro zurück. Das operative Ergebnis sei auf minus 10,69 Millionen Euro (2001: 0,72 Millionen Euro) gesunken. Darin seien 6,9 Millionen Euro Risikovorsorge, Wertberichtigungen und Restrukturierungskosten enthalten. Der Konzernverlust lag Ende September bei 11,01 (minus 1,2) Millionen Euro. Nach Abschluss der Restrukturierung sollen noch etwa 1250 Mitarbeiter bei dem Unternehmen beschäftigt sein. PSI legten am Vormittag an der Börse um fast zwei Prozent auf 1,55 Euro zu.

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