15. Todestag des Tierfilmers
Streit um Grzimek-Erbe beigelegt

Ein erbitterter Familienstreit, der um das Erbe von Bernhard Grzimek entbrannt war, ist beigelegt. Dies wurde zum 15. Todestag des Frankfurter Zoologen und Tierfilmers bekannt.

dpa FRANKFURT/MAIN. Der Rechtsstreit sei bereits im vergangenen Jahr mit einem Vergleich abgeschlossen worden, sagte Grzimek-Enkel Christian am Dienstag in Frankfurt. Einzelheiten nannte er nicht. Nach dem Tod des Tierfilmers war dessen Sohn Rochus aus erster Ehe gegen die Witwe vor Gericht gezogen, um seinen Anteil aus dem Vermögen zu erstreiten.

Grzimek hatte nach dem Tod seines Sohnes Michael dessen Frau Erika geheiratet. Michael war 1959 in Afrika bei den Dreharbeiten zu dem Dokumentarfilm "Serengeti darf nicht sterben" mit dem Flugzeug abgestürzt und ums Leben gekommen. Aus der Ehe zwischen Erika und Michael stammen die beiden Söhne Christian und Stefan.

Vor genau 15 Jahren, am 13. März 1987, war Bernhard Grzimek im Alter von 77 Jahren bei einem Zirkusbesuch in Frankfurt gestorben. Am Mittwoch erinnert die Frankfurter Zoologische Gesellschaft an ihren ehemaligen Präsidenten. Geschäftsführer Christof Schenck sagte, Grzimek, der seit den 50er Jahren ein Millionenpublikum mit seiner Fernsehserie "Ein Platz für Tiere" begeisterte, habe unglaublich vorausschauend für den Naturschutz gearbeitet. Schon damals habe er etwa die Erhaltung der Artenvielfalt gefordert. Die Popularität Grzimeks, der den Frankfurter Zoo zu internationaler Größe führte, bringt der Gesellschaft noch heute Millionenspenden aus Erbschaften, mit der Naturprojekte in aller Welt unterstützt werden.

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