150 Personen vermisst
USA: Wirbelstürme ziehen Schneise der Verwüstung

Bei Wirbelstürmen im Osten und Süden der USA sind mindestens 30 Menschen ums Leben gekommen. Nach Angaben der Polizei vom Montag könnte die Zahl Opfer noch steigen, weil bis zu 150 Menschen als vermisst gemeldet wurden.

Reuters NASHVILLE. Wie das Zentrum für Sturmwarnung und die Polizei mitteilten, zogen insgesamt 45 Wirbelstürme eine Schneise der Zerstörung. Sie reicht von den großen Binnenseen im Nordosten der USA bis zum Golf von Mexiko im Süden. Die Zahl der Verletzten wird auf mehrere Hundert geschätzt. Die meisten Opfer gab es im Bundesstaat Tennessee, wo 16 Tote gezählt wurden. Dort haben die Stürme mehrere kleine Ortschaften vollkommen zerstört.

"Ein Tornado schlug eine eineinhalb Meilen breite Schneise durch das Gebiet und machte 30 bis 40 Häuser dem Erdboden gleich", schilderte ein Mitglied der Rettungsdienste die Lage im Landkreis Morgan. "Es ist Massenzerstörung, Tod" sagte ein Polist über die Situation in der Ortschaft Mossy Grove. Diese liegt im bergigen Osten von Tennessee, wo bis zu 125 Menschen vermisst wurden.

Weiter südlich in Alabama kamen bis zu neun Menschen ums Leben. Mindestens fünf Menschen starben im Bundesstaat Ohio. Polizei und Feuerwehr arbeiteten die Nacht hindurch, um die Straßen von entwurzelten Bäumen und gerissenen Stromleitungen zu räumen. Der nationale Wetterdienst warnte vor weiteren Wirbelstürmen, die die Staaten an der US-Südostküste bedrohten. Auch die Hauptstadt Washington könnte demnach betroffen sein. Grund der Stürme seien kalte Westwinde, die auf warme Luftmassen aus dem Golf von Mexiko träfen, heiß es bei den Meteorologen.

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