16 000 Sicherheitskräfte
Griechische Polizei setzt Tränengas gegen EU-Gipfelgegner ein

Die griechische Polizei ist nach Angaben von Augenzeugen mit Tränengas gegen Demonstranten vorgegangen, die bei ihren Protesten gegen den EU-Gipfel bei Thessaloniki die Polizei mit Steinen bewarfen.

Reuters MARMARAS. Die Gewalt brach den Angaben zufolge aus, als rund 4 000 Globalisierungsgegner im nordostgriechischen Dorf Marmaras gegen das Gipfeltreffen der Europäischen Union (EU) im nahen Porto Carras bei Thessaloniki demonstrierten. Spezialeinheiten der Polizei mit Helmen und Gasmasken drängten eine Splittergruppe von rund 300 Demonstranten, die mit Steinen und Gegenständen warfen, von der Straße in die angrenzenden Sträucher und Baumgruppen. Eine größere Gruppe von Demonstranten zog ohne größere Zwischenfälle die Uferstraße und am Strand entlang. Weitere rund 5 000 Globalisierungsgegner waren in Bussen zum Ort des Gipfels unterwegs und wurden dort am Nachmittag erwartet.

Die lokalen Behörden hatten mit einer Dachorganisationen der Gipfelgegner vor Wochen einen Plan vereinbart, wonach ein Fußballplatz in der Nähe des Tagungsorts für eine Kundgebung der Demonstranten zur Verfügung gestellt würde. Griechenland hat 16 000 Sicherheitskräfte rund um den Tagungsort in der malerischen Küstenregion stationiert sowie Boden-Luft-Raketen und Schiffe der Marine, um den Gipfel vor Ausschreitungen und Anschlägen zu schützen.

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