16,5 Milliarden Euro Kapitalabfluss
Leistungsbilanzdefizit in der Euro-Zone gestiegen

Die Leistungsbilanz der Euro-Zone hat im Januar ein weitaus höheres Defizit als vor einem Jahr aufgewiesen. Grund dafür sei unter anderem ein Rückgang des Überschusses in der Handelsbilanz gewesen, teilte die Europäische Zentralbank (EZB) am Mittwoch in Frankfurt mit.

Reuters FRANKFURT. Das Defizit in der Leistungsbilanz stieg im Januar auf 6,4 Milliarden Euro nach einem geringen Fehlbetrag von 0,1 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum. Von Reuters befragte Volkswirte hatten nur ein Minus von einer Milliarde Euro vorhergesagt. Im Dezember hatte die Bilanz noch ein Plus von 8,1 Milliarden Euro aufgewiesen. In der Handelsbilanz verzeichnete die Euro-Zone im Januar nur noch einen Überschuss von 1,1 Milliarden Euro nach 3,1 Milliarden Euro vor einem Jahr. Im Vormonat hatte der Überschuss 10,5 Milliarden Euro betragen.

In der Kapitalbilanz ergab sich im Januar ein Netto-Abfluss von Direkt- und Wertpapierinvestitionen von 16,5 Milliarden Euro nach 41,5 Milliarden Euro im Januar 2002 und einem geringeren Abfluss von 4,3 Milliarden Euro im Dezember. Dahinter verbarg sich ein starker Netto-Abfluss von festverzinslichen Wertpapieren und ein Zufluss bei Aktienanlagen.

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