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16 Tote bei Kollision von Militärflugzeugen

Beim Zusammenstoß von zwei Militärflugzeugen an der Westküste Indiens sind am Dienstag mindestens 16 Menschen getötet worden.

HB/dpa NEU DELHI. 12 Besatzungsmitglieder der beiden Propellermaschinen vom russischen Typ Iljuschin IL 38 kamen ums Leben. Außerdem wurden 4 Bauarbeiter in der Nähe des Flughafens von Goa von herabstürzendenden Trümmern getötet. Weitere 15 Menschen wurden bei dem Unglück verletzt. Das berichteten die indischen Medien.

Die Iljuschins der indischen Marine hatten sich im Formationsflug befunden. Mit der Darbietung sollte das 25-jährige Jubiläum einer Marineflugeinheit gefeiert werden. Bisher hatte es in dieser Einheit noch keinen Unfall gegeben. Im Mai waren beim Absturz eines MIG-21 - Kampfjets in Jalandhar im nördlichen Bundesstaat Punjab 8 Menschen ums Leben gekommen, als die Maschine in ein Bankgebäude stürzte und ein Inferno auslöste. Der Pilot hatte sich damals mit dem Schleudersitz retten können.

Die IL 38 hat vier Motoren und wird vor allem für Aufklärungsflüge über See und im Kampf gegen U-Boote eingesetzt. Sie kann außerdem 32 Passagiere transportieren. Indien hatte seit 1977 acht Maschinen dieses Typs gekauft. Nach dem Unglück am Dienstag gab es keine Hinweise auf Sabotage oder einen Anschlag. Der Zusammenstoß galt eindeutig als Unfall.

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