17 Festnahmen in Singapur
Schlag gegen Software-Piraten

Bei einer der größten Razzien wegen illegal hergestellter Computer-Software und Compact Discs, sind in Singapur 17 Menschen festgenommen worden.

Reuters SINGAPUR. Wie die Behördenangaben am Mittwoch mitteilten, wurden bei der Durchsuchung in der gesamten südostasiatischen Inselrepublik Waren im Wert von umgerechnet rund 906 000 Euro beschlagnahmt. Den Angaben zufolge wurden bei der dreistündigen Razzia in zehn Läden und einer Wohnung mehr als 124 000 illegal hergestellte CDs mit Spielen, Software und Musik gefunden. Die Behörden gehen von weiteren Festnahmen aus. Vor zwei Jahren waren bei Durchsuchungen 800 Menschen festgenommen worden.

Singapur hat im vergangenen Monat in einem Handelsvertrag mit den USA zugestimmt, Urheberrechte stärker zu schützen. US-Film-, Software-, Videospiel- und Musikhersteller schätzen, dass die illegale Verbreitung ihrer Produkte die US-Wirtschaft 2002 rund 20 bis 22 Milliarden Dollar gekostet hat. Der Handel mit nicht-lizenzierter Software ist eine Straftat in Singapur, die mit einer hohen Geldstrafe, einer fünfjährigen Haftstrafe oder beidem geahndet werden kann.

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