18. Etappe
Im Schongang

Lance Armstrong zeigte heute keine Ambitionen auf einen weiteren Etappensieg. Davon profitierte eine früh ausgerissene Ausreißergruppe, die Armstrong in der Gesamtwertung nicht gefährlich werden kann. An der Spitze holten sich zwei Spanier den Tagessieg der 18. Etappe. Juan-Miguel Mercado gewann gegen seinen Landsmann Vicente Garcia Acosta. Der Bergfahrer Mercado löste sich aus Acostas Windschatten und der bekam das ganze erst im Ziel richtig mit.

HB LONS LE SAUNIER. Beide hatten sich 15 Km vor dem Ziel von vier Mitausreißern abgesetzt. Das Hauptfeld mit Armstrong, Basso, Klöden und Ullrich erreichte das Ziel über zehn Minuten später.

24 Stunden vor dem 55 km langen Einzelzeitfahren am Samstag in Besancon änderte sich im Gesamtklassements nichts: Armstrong führt weiter souverän mit 4:09 Minuten vor dem Italiener Ivan Basso vom CSC-Team und 5:11 Minuten vor Andreas Klöden von T-Mobile, der am Vortag in einem Fotofinish seinen ersten Tour-Etappensieg verpasst hatte. Jan Ullrich hat mit weiter 8:08 Minuten Rückstand auf Armstrong den Etappensieg beim Zeitfahren und wenigstens Rang drei am Sonntag in Paris im Visier.

Acht Ausreißer, zu denen zu Beginn auch Ronny Scholz gehörte, bestimmten weitgehend das Geschehen. Der Tour-Neuling vom Team Gerolsteiner fiel nach einem Defekt zurück. Die Spitzengruppe schmolz auf sechs Fahrer aus sechs verschiedenen Teams zusammen. Sie arbeiteten bei drückenden Temperaturen bei der Fahrt durch den Jura über insgesamt fünf Steigungen bis 15 km vor dem Ziel harmonisch zusammen. Dann wurden die Attacken untereinander gestartet. Die Gruppe hatte in erster Linie von der Müdigkeit und der Inaktivität der Verfolger profitiert. Nach den anstrengenden Alpen-Etappen und vor dem Kampf gegen die Uhr in Besancon hatten sich die Spitzenfahrer Schonung auferlegt.

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