18 Euro Rundfunkgebühren gefordert
ARD und ZDF wollen mehr Geld

ARD und ZDF fordern einem Zeitungsbericht zufolge eine Erhöhung der monatlichen Rundfunkgebühren ab 2005 um gut elf Prozent.

Reuters FRANKFURT. Die öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten würden am Mittwoch bei der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) eine Erhöhung der Rundfunkgebühren auf knapp 18 ? von derzeit 16,15 ? beantragen, berichtete die "Süddeutsche Zeitung" am Dienstagabend vorab. Die ARD fordere einen Zuschlag von 1,8 Mrd. ? für die nächste vierjährige Gebührenperiode, das ZDF zusätzliche Gebühren von 1,1 Mrd. ?. Ein Sprecher der ARD lehnte einen Kommentar ab, beim ZDF war niemand für eine Stellungnahme zu erreichen.

ARD-Chef Jobst Plog und ZDF-Intendant Markus Schächter hatten sich in den vergangenen Wochen mehrmals für eine Gebührenerhöhung ausgesprochen, zumindest in Höhe des Inflationsausgleichs. Die KEF wird die Anträge nun prüfen und frühestens im Herbst eine Empfehlung aussprechen. Die Gebühren werden dann für jeweils vier Jahre festgelegt.

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