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18 Tote bei Erdbeben in der OsttürkeiDPA-Datum: 2004-07-02 08:28:50

Istanbul (dpa) - Bei einem mittelschweren Erdbeben im Ararat-Hochland im Osten der Türkei sind am Freitag 18 Menschen getötet und 25 verletzt worden. Schäden wurden aus mehreren Dörfern aus der an den Iran grenzenden Provinz Agri (Ararat) gemeldet.

Istanbul (dpa) - Bei einem mittelschweren Erdbeben im Ararat-Hochland im Osten der Türkei sind am Freitag 18 Menschen getötet und 25 verletzt worden. Schäden wurden aus mehreren Dörfern aus der an den Iran grenzenden Provinz Agri (Ararat) gemeldet.

Das Erdbeben, das die Umgebung der Grenzstadt Dogubayazit um 00.31 Uhr MESZ erschütterte, hatte eine Stärke von 5,2 auf der Richterskala. Der Ararat ist mit 5165 Metern der höchste Berg der Türkei.

Fast völlig zerstört wurde das Dorf Yigincal, in dem alle Todesopfer und die meisten der Verletzten zu beklagen waren. Die rund 70 Häuser des Dorfes seien in traditioneller Bauweise aus Stein und Lehm erbaut, sagte Provinzgouverneur Hüseyin Yavuzdemir dem Nachrichtensender CNN-Türk. Sie hielten den Erdstößen nicht stand. Die türkische Hilfsorganisation Roter Halbmond schickte 500 Zelte und 500 Decken in das Erdbebengebiet.

Vielerorts in der Türkei kommt es immer wieder zu Erdbeben. Vor gut einem Jahr starben bei einem Beben der Stärke 6,4 in der osttürkischen Provinz Bingöl 176 Menschen, darunter viele Kinder eines Landschulwohnheimes. Am 17. August jährt sich das schwere Erdbeben von Izmit im Nordwesten der Türkei zum fünften Mal. Dabei waren fast 18 000 Menschen ums Leben gekommen.

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