1800 Arbeitsplätze auf dem Spiel
Micron will zehn Prozent der Stellen streichen

Der weltweit zweitgrößte Hersteller von Speicherchips, der US-Konzern Micron Technology, will weltweit 1800 seiner insgesamt 18 000 Arbeitsplätze abbauen, um angesichts des Preiskampfes in der Branche die Kosten zu senken. Micron hatte bislang nur einmal in der Firmengeschichte im Zuge des Abschwungs 1985 Personal entlassen.

Reuters BOISE. "Der Markt ist seit einiger Zeit schwierig, und es gibt einige recht aggressive ausländische Regierungen, die Südkoreas Chiphersteller mit Subventionen unterstützen", sagte Micron-Manager Kipp Bedard der Nachrichtenagentur Reuters.

Micron und andere Chiphersteller wie die deutsche Infineon hatten sich kritisch zu einer Reihe von Rettungspaketen für den südkoreanischen Chiphersteller Hynix Semiconducter unter anderem durch staatliche Banken geäußert.

Die Speicherchips (DRAMs), die der Micron-Konzern und seine Konkurrenten überwiegend herstellen, sind die meistgenutzten Chips in Personal Computern (PC) und Servern. Sie speichern Computerprogramme für eine schnellen Zugang zum Microprozessor, dem Gehirn des PC oder Servers.

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