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1 860 mit Heimsieg - Frankfurt in Not

Dank des dritten Heimerfolgs hat der TSV 1 860 München den Abstand zu einem Aufstiegsplatz auf sechs Punkte verkürzt. Die „Löwen“ besiegten in der Montagspartie Dynamo Dresden mit 2:0 (0:0).

dpa MÜNCHEN. Dank des dritten Heimerfolgs hat der TSV 1 860 München den Abstand zu einem Aufstiegsplatz auf sechs Punkte verkürzt. Die "Löwen" besiegten in der Montagspartie Dynamo Dresden mit 2:0 (0:0).

"Die Mannschaft ist belohnt worden, sie hat nicht nachgelassen", sagte 1 860-Trainer Rudi Bommer nach einer Partie, die erst in der zweiten Spielhälfte an Fahrt gewann. Durch den Sieg der Münchner zum Abschluss des 11. Spieltages bleiben die Sachsen auf dem vorletzten Platz der Tabelle. Paul Agostino erzielte in der 63. Minute die Führung, Erol Bulut erhöhte in der 85. Minute auf 2:0.

Der MSV Duisburg hat den erhofften Sprung an die Tabellenspitze der 2. Fußball-Bundesliga verpasst, bleibt dem Führungsduo aus Fürth und Köln aber weiter dicht auf den Fersen. Die "Zebras" mussten sich bei Kellerkind und Favoritenschreck Rot-Weiß Erfurt mit einem 0:0 zufrieden geben. Die Erfurter konnten vier Tage nach ihrem 1:0-Coup gegen Alemannia Aachen damit erneut gegen ein Spitzenteam punkten und verbesserten sich auf den 15. Platz.

Der Ausrutscher des MSV wurde am 11. Spieltag aber durch die dramatische Talfahrt von Eintracht Frankfurt in den Hintergrund gedrängt. Mit zwölf Punkten Rückstand auf Spitzenreiter Spvgg Greuther Fürth ist am Main der Wiederaufstieg vorerst kein Thema mehr. Nach fünf Spielen ohne Sieg und vier Niederlagen in Serie läuten beim Traditionsclub die Alarmglocken.

Alemannia Aachen zeigte sich im vierten Spiel innerhalb von zehn Tagen von der Pleite in Erfurt gut erholt und verdarb beim 2:1-Sieg Interimstrainer Jürgen Luginger den Einstand bei Rot-Weiß Oberhausen. Stefan Blank (9.) und Kai Michalke (22.) erzielten die Treffer für die Alemannia, der somit eine perfekte Generalprobe für die Uefa-Cup-Partie beim FC Sevilla gelang. RWO kam erst nach der Gelb-Roten Karten gegen Eric Meijer (69.) ins Spiel, durch Mike Rietpietsch (74.) aber nur noch zum Anschlusstor. Mit 21 Zählern rangieren die Aachener weiter knapp hinter den von Fürth, Köln (je 23) und Duisburg (22) belegten Aufstiegsrängen.

Oberhausen rutschte hingegen vier Tage nach der Entlassung von Trainer Jörn Andersen auf den letzten Platz ab. Die Kleeblätter wurden von Rot-Weiß Essen überflügelt. Der Aufsteiger setzte sich durch Tore von Francis Kioyo (33.) und Daniel Teixera (52./Foulelfmeter) gegen den 1. FC Saarbrücken durch und kam nach fünf Spielen wieder zu einem Sieg.

Frankfurts Mit-Absteiger 1. FC Köln krönte seine "Woche der Wahrheit" mit dem 1:0 im Spitzenspiel bei der Spvgg Greuther Fürth. "Das war ein ganz wichtiger Schritt in Richtung Aufstieg", meinte Kapitän Sebastian Schindzielorz. Trainer Huub Stevens bedankte sich bei der Mannschaft und gab ihr drei Tage trainingsfrei. Bei den Fürthern nahm man die erste Heimniederlage gelassen hin. "Das wirft uns nicht um. Dass wir mit Köln spielerisch und taktisch mitgehalten haben, gibt mir Zuversicht für die nächsten Wochen", erklärte Präsident Helmut Hack.

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