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19 Tote bei Großbrand in türkischer Kupfermine

Nach einem Brand in einer Kupfermine im Norden der Türkei haben Rettungskräfte bis zum Donnerstagmorgen die Leichen von 19 Bergleuten geborgen. 19 weitere Kumpel konnten lebend aus der Mine nahe Kastomonu in der Schwarzmeerregion gerettet werden. Sie erlitten leichte Verletzungen.

dpa ANKARA. Nach einem Brand in einer Kupfermine im Norden der Türkei haben Rettungskräfte bis zum Donnerstagmorgen die Leichen von 19 Bergleuten geborgen. 19 weitere Kumpel konnten lebend aus der Mine nahe Kastomonu in der Schwarzmeerregion gerettet werden. Sie erlitten leichte Verletzungen.

Vermutlich hatten Schweißarbeiten den Brand in einem Tunnel der Mine ausgelöst. Bei den Löscharbeiten war der Eingang des Tunnels eingestürzt und hatte den Minenarbeitern in etwa 150 Metern Tiefe den Fluchtweg versperrt. Die meisten Todesopfer starben nicht in den Flammen, sondern durch ausströmendes Gas, sagten Rettungskräfte.

Die Regierung hat eine offizielle Untersuchung des Unfalls angeordnet. Da die Eingeschlossenen über Funk ihre Lage selbst als "sicher" bezeichnet hatten, gingen die Retter anfangs von einer geringeren Todeszahl aus.

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