1960 Tests bei Olympia
Rogge sieht IOC im Dopingkampf auf gutem Weg

Jacques Rogge sieht das Internationale Olympische Komitee (IOC) im Anti-Doping-Kampf trotz der fünf positiven Testergebnisse bei den Olympischen Winterspielen in Salt Lake City auf dem richtigen Weg.

dpa BERLIN. "Die Tatsache, dass wir während der Spiele drei Athleten erwischt haben, die Darbepoetin einnahmen, eine mit EPO verwandte Substanz, zeigt, dass unsere Ermittlungsmethoden funktionieren", erklärte der IOC-Präsident in einem Interview mit der Zeitschrift "Sport in Berlin".

Der Belgier führte aus, dass vom IOC in Salt Lake City insgesamt 1960 Doping-Tests durchgeführt wurden: 642 Urintests während der Wettkämpfe, 96 Urintests außerhalb der Wettkämpfe und 1222 Blut- Untersuchungen. Dabei wurden 2500 Athleten diesen Tests unterzogen. "Dies entspricht einer Erhöhung von über 300 Prozent im Vergleich zu den 621 Tests, die 1998 in Nagano durchgeführt wurden", stellte Rogge fest. "Doping ist die größte Bedrohung für die Glaubwürdigkeit des Sports und für seine Zukunft selbst. Betrüger verdienen es nicht, an den Olympischen Spielen oder irgendwelchen anderen Sport- Veranstaltungen teilzunehmen", unterstrich der IOC-Präsident.

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