1975 soll Fischer eine gewalttätige Demo mit organisiert haben
Neue Vorwürfe gegen Außenminister Fischer

ap HAMBURG. Gegen Bundesaußenminister Joschka Fischer sind neue Vorwürfe wegen seiner Vergangenheit als Frankfurter Straßenkämpfer laut geworden. Wie "Bild am Sonntag" unter Berufung auf eine Akte des Verfassungsschutzes berichtete, soll Fischer 1975 an einem Vorbereitungstreffen für eine gewalttätige Demonstration teilgenommen haben. Bei der Kundgebung vor dem spanischen Generalkonsulat am 19. September 1975, die sich gegen das Franco-Regime richtete, waren Molotow-Cocktails gegen Polizeiautos geschleudert worden.

Die Verfassungsschutzakte stützt sich laut "Bild am Sonntag" auf den Bericht eines V-Mannes. Danach nahmen Fischer ebenso wie der Kabarettist Matthias Beltz und der heutige Botschafter in Chile, Georg Dick, an einer Veranstaltung zur Vorbereitung der Anti-Franco-Demonstration teil. Im Nebenraum seien Molotow-Cocktails gebaut und anschließend an die Demonstranten verteilt worden. Als Wortführer sei Daniel Cohn-Bendit angetreten. Dieser bestritt dies jedoch gegenüber dem Blatt.

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