1985 war sie die erste Frau, die eine Fußballlehrer-Lizenz erwarb
Ein Leben lang nur Fußball

Tina Theune-Meyer, die langjährige Trainerin der deutschen Frauen-Nationalmannschaft, denkt plötzlich ans Aufhören.

BERLIN. Wenn Tina Theune-Meyer von ihren Erfolgen mit der Nationalmannschaft spricht, beginnen ihre Augen zu leuchten. Fast genau ein Jahr ist es her, dass die deutschen Fußballerinnen zum ersten Mal den Weltmeistertitel gewonnen haben. In Theune-Meyers Erzählungen klingt es, als sei das gestern gewesen. Vom Golden Goal der Nia Künzer schwärmt sie, von den 26 000 Zuschauern, die zum Endspiel in Kalifornien ins Stadion gekommen waren.

Auch von der Zukunft hat die Trainerin bereits klare Vorstellungen. Wie sich ihre Spielerinnen auf die Europameisterschaft in England im nächsten Jahr vorzubereiten haben, weiß sie schon ganz genau. Aber auch von der Entwicklung des Frauen-Fußballs in Deutschland insgesamt, von längerfristigen Aufgaben also, spricht sie am Tag vor dem Test-Länderspiel gegen die Niederlande in Berlin.

Theune-Meyer ist erfolgreich und hat Spaß an ihrer Arbeit. Da verwundert es, dass sie in den letzten Tagen immer wieder erwähnte, "das ich vielleicht auch mal etwas anderes machen möchte". Im Juli 2005, nach der Europameisterschaft, läuft ihr Vertrag aus. "Ich weiß noch nicht, ob ich den verlängern möchte", sagt sie. "Erst einmal muss ich abwarten, was beim Deutschen Fußball-Bund passiert."

Seite 1:

Ein Leben lang nur Fußball

Seite 2:

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%