1 000 Mann im Einsaz
Hintergrund: Deutsche Soldaten in Afghanistan

In und um Afghanistan hat die Bundeswehr derzeit über tausend Soldaten im Einsatz. Mehr als 850 gehören zur internationalen Schutztruppe ISAF. Weitere 200 sind am aktiven Kampf gegen den Terrorismus beteiligt.

dpa HAMBURG. Die meisten der deutschen ISAF-Soldaten sind in Kabul stationiert. Ihre Aufgabe ist es, mit Kontingenten anderer Nationen die Sicherheit der Übergangsregierung von Ministerpräsident Hamid Karsai zu gewährleisten und für Ruhe und Ordnung in der Region um die Hauptstadt zu sorgen. Dafür haben sie ein "robustes Mandat" der Vereinten Nationen. Zum deutschen ISAF-Kontingent gehört auch eine rund 120 Mann starke Versorgungseinheit auf dem usbekischen Flugplatz Termes. Für Transporte von Menschen und Material stehen mehrere "Transall"-Flugzeuge zur Verfügung. Kommandeur der deutschen ISAF- Truppen ist Brigadegeneral Carl Hubertus von Butler.

Etwa 200 Elitesoldaten des deutschen "Kommandos Spezialkräfte" (KSK) kämpfen bereits seit Wochen an der Seite amerikanischer Verbände. Anfang dieser Woche erfuhr die deutsche Öffentlichkeit, dass deutsche Soldaten an einer massiven Bodenoffensive bei Gardes im Osten Afghanistans beteiligt waren. Hier haben sich Kämpfer der Terrororganisation El Kaida und des früheren Talibanregimes in Höhlen verschanzt und leisten heftigen Widerstand.

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