2,2 Mrd. DM Aufwendungen
Bundesanstalt für Arbeit förderte 200 000 Existenzgründer

vwd NÜRNBERG. Die Bundesanstalt für Arbeit hat seit der Wiedervereinigung 200 000 Existenzgründer in den neuen Bundesländern gefördert und dafür insgesamt 2,2  Mrd. DM aufgewendet. Bundesweit seien seit 1986 rund 700 000 Gründer mit fast acht  Mrd. DM unterstützt worden, teilte die Behörde am Dienstag mit. Wie der Präsident der Bundesanstalt, Bernhard Jagoda, betonte, sei die Förderung von Exitenzgründern eine hervorragende Möglichkeit, die dringend benötigten Arbeitsplätze zu schaffen. Studien des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung hätten gezeigt, dass 70 % der Geförderten drei Jahre nach der Gründung ihres Unternehmens immer noch selbständig seien.

Weitere fünf Prozent führten ihre Tätigkeit noch nebenberuflich aus. Elf Prozent seien wieder solzialversicherungspflichtig beschäftigt und nur weitere elf Prozent wieder arbeitslos. Zudem entstünden in den neuen Bundesländern durch die Existenzgründer mehr Arbeitsplätze als in den alten. Nach drei Jahren beschäftigten 100 ostdeutsche Gründer 108 weitere Mitarbeiter, dagegen seien es in Westdeutschland vergleichsweise nur 94 zusätzlich eingestellte Arbeitnehmer.

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