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2,8 Millionen Euro von Wildmoser junior gefordert

Im Schmiergeldskandal um das neue Münchner Fußballstadion stellt die Stadion-Gesellschaft eine Zahlungsforderung an den in Untersuchungshaft sitzenden Karl-Heinz Wildmoser junior.

dpa MÜNCHEN. Im Schmiergeldskandal um das neue Münchner Fußballstadion stellt die Stadion-Gesellschaft eine Zahlungsforderung an den in Untersuchungshaft sitzenden Karl-Heinz Wildmoser junior.

Einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" zu Folge hat die Allianz-Arena-Stadion-Gmbh eine Schadenersatzklage gegen ihren früheren Geschäftsführer beim Landgericht München II eingereicht. Die Stadion-Betreiber fordern von Wildmoser junior exakt 2 812 094,82 Euro nebst Zinsen. Außerdem soll der 40-Jährige Auskunft darüber geben, ob er weitere Zahlungen erhalten hat.

Wildmoser junior sitzt seit dem 9. März dieses Jahres in Untersuchungshaft. Die Anklage wirft ihm Bestechlichkeit, Untreue und Steuerhinterziehung vor. Der frühere Geschäftsführer des Fußball-Clubs TSV 1 860 München soll dem österreichischen Baukonzern Alpine Anfang 2002 geheime Insider-Informationen über das Stadionprojekt weitergegeben und dafür 2,8 Mill. Euro Schmiergeld kassiert haben. Die Schadenersatzklage wird voraussichtlich erst Anfang des kommenden Jahres verhandelt.

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