20-jähriger Kidnapper gesteht
Bus-Entführung aus Geltungssucht

Aus Geltungssucht hat ein 20-jähriger Hamburger am Wochenende einen Linienbus entführt und zeitweise vier Menschen in seine Gewalt gebracht.

HB/dpa HAMBURG. Wie die Polizei am Montag mitteilte, hat der nach einer stundenlangen Irrfahrt bei Wittstock in Brandenburg festgenommene Mann die Tat gestanden. Der angetrunkene 20-Jährige wollte "einmal groß in den Medien stehen", hatte er den Beamten des Raubdezernats der Hamburger Kripo als Motiv genannt.

Mit einem Messer und einer Gaspistole bewaffnet hatte der Täter den Linienbus am Sonntag kurz nach Mitternacht in Hamburg entführt, als kein anderer Fahrgast mehr im Fahrzeug war. An einer Haltstelle brachte der 20-Jährige später drei 15 und 16 Jahre alte Mädchen in seine Gewalt, die sich bei dem Fahrer nach einer Verkehrsverbindung erkundigen wollten. Der 20-Jährige zwang den Busfahrer anschließend zu einer Irrfahrt, die von der Polizei nahe der brandenburgischen Stadt Wittstock an einer Straßensperre auf der A24 beendet wurde. Die Geiseln und der Entführer blieben unverletzt.

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