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20 Prozent wären der SPD zu wenig

Für den sozialdemokratischen Spitzenkandidaten Franz Maget steht fest: Ein solches Ergebnis wäre ein schwerer Rückschlag für die SPD in Bayern.

HB MÜNCHEN. Für den bayerischen SPD-Spitzenkandidaten Franz Maget wäre ein Ergebnis von 20 Prozent bei der Landtagswahl am kommenden Sonntag ein "schwerer Rückschlag". Maget zeigte sich am Mittwoch in einer ersten Bilanz des Wahlkampfs zwar überzeugt, dass die Sozialdemokraten besser abschneiden werden als von den Meinungsforschern vorhergesagt. "Das heißt aber noch nicht gut", sagte der 49 Jahre alte Herausforderer von Ministerpräsident Edmund Stoiber (CSU) in München.

Seit Monaten deuten alle Umfragen daraufhin, dass die Bayern-SPD ihr schlechtestes Ergebnis bei einer Landtagswahl seit Ende des Zweiten Weltkrieges erzielen könnte. Bisheriger Minusrekord waren 26 Prozent im Jahr 1990. Die niedrigen Umfragewerte beruhten darauf, dass viele SPD-Wähler durch die Berliner Reformdebatten verunsichert seien, sagte Maget. "Das ist ein für uns ungünstiger Wahltermin." Zu möglichen personellen Konsequenzen eines schlechten Wahlergebnisses nahm Maget nicht Stellung, stellte sich aber hinter den Landesvorsitzenden Wolfgang Hoderlein. "Ich könnte mir die SPD nicht ohne Wolfgang Hoderlein vorstellen", sagte er. Maget selbst meldete keine Ansprüche auf den Landesvorsitz an: "Ich habe das Gefühl, dass ich schon genug zu tun habe."

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