2000 ein Jahr der Konsolidierung
IVG erzielt Ergebnisrekord und plant Dividendenerhöhung

Das gute Ergebnis sei die Folge der Umorientierung vom "Gemischtwarenladen mit nationaler Ausrichtung zum Immobilienkonzern mit internationaler Ausrichtung", sagte IVG-Vorstandsvorsitzender Eckart John von Freyend.

dpa DÜSSELDORF/BONN. Der Bonner Immobilienkonzern IVG, der unter anderem am Bau des neuen Berliner Flughafens beteiligt ist, hat im vergangenen Jahr ein Rekordergebnis erzielt. Der Gewinn nach Steuern sei um 9,7 % auf 80,3 Mill. Euro (157 Mill. DM) gestiegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Düsseldorf mit. Die Dividende soll um zwei Cent je Aktie auf 0,33 Euro erhöht werden. Das operative Ergebnis stieg um 53,2 % auf 147,7 Mill. Euro.

Das Ergebnis sei Folge der Umorientierung vom "Gemischtwarenladen mit nationaler Ausrichtung zum Immobilienkonzern mit internationaler Ausrichtung", sagte der Vorstandsvorsitzende Eckart John von Freyend. Im Immobiliengeschäft konzentriert sich das Unternehmen auf Europa. Schwerpunkte sind Bürogebäude, Technologieparks und Immobilien für die Logistik-Branche. Der Umsatz sank auf Grund der Trennung von Randbereichen um 24 % auf 321,3 Mill. Euro (628 Mio DM). Das verbleibende Randgeschäft, vor allem im Speditionsgewerbe, soll so schnell wie möglich verkauft werden. Die Investitionen gingen deutlich zurück; nach dem Erwerb der schwedischen Immobiliengesellschaft Asticus sei 2000 ein "Jahr der Konsolidierung" gewesen.



Mit Preissteigerungen im Immobiliensektor rechnet John von Freyend vor allem in den südeuropäischen Metropolen Madrid, Mailand und Barcelona. In Deutschland setzt die IVG darauf, dass in Berlin der Markt anzieht: "Seit dem Umzug der Regierung besteht deutlich mehr Nachfrage." Vor allem junge Unternehmen würden in die Hauptstadt ziehen. Bei den Planungen für den neuen Berliner Großflughafen soll bis Mitte des Jahres ein Modell unter Beteiligung der ehemals konkurrierenden Hochtief-Gruppe erarbeitet werden.

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