2001 mit reduziertem Programm
Dino zieht Konsequenz aus schlechten Quartalszahlen

dpa STUTTGART. Die Dino Entertainment AG zieht weitere Konsequenzen aus den überraschend negativen Quartalszahlen und stellt mehrere Magazine für Jugendliche ein. "Wir haben im dritten Quartal unser Waterloo erlebt", sagte Vorstandschef Christian Neuber am Montag in Stuttgart. "2001 gehen wir mit einem reduzierten Programm ins Rennen." Die Zeitschrift "Girl's Club", in die nach Neubers Angaben seit Anfang des Jahres 2,5 Mill. DM (1,3 Mill. Euro) investiert wurden, soll ebenso wie die prestigeträchtigen, aber defizitären Comics "Batman" und "Superman" eingestellt werden.

Für das kommende Jahr rechnet Neuber, der rund 63 % der Dino-Anteile hält, mit einem Umsatz von 85 Mill. DM nach den angepeilten 70 Mill. DM für 2000. Außerdem werde ein ausgeglichenes Ergebnis angestrebt. Der Spezialist für Kinder- und Jugendzeitschriften und Merchandising hatte Ende Oktober für das laufende Geschäftsjahr einen Verlust von neun Mill. DM statt eines ursprünglich erwarteten Vorsteuergewinns von zwölf Mill. DM angekündigt. Hauptursachen waren enttäuschende Verkaufszahlen im dritten Quartal und Verzögerungen bei der Genehmigung von Vermarktungslizenzen für die japanischen Trickfiguren Pokemon. Der Aktienkurs war daraufhin eingebrochen. In der vergangenen Woche hatte sich Dino von seinem Finanzvorstand getrennt.

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