2001 nur eine Milliarde Euro
Dresdner rechnet mit Gewinneinbruch

dpa FRANKFURT/M. Die Dresdner Bank rechnet für 2001 mit einem drastischen Gewinneinbruch. Der Reingewinn im Konzern wird nach neuesten Schätzungen von 1,7 Mrd. Euro im Jahr 2000 auf nur noch 1,02 Mrd. Euro zusammenschmelzen. Bei den bislang in der Öffentlichkeit genannten 820 Mill. Euro handele sich um den Nettobeitrag von 80 Prozent an die künftige Mutter Allianz in München, sagte ein Sprecher der Bank am Freitag in Frankfurt.

Der befürchtete Gewinneinbruch bei der drittgrößten deutschen Geschäftsbank fällt allerdings weit deutlicher aus als der erste Zahlenvergleich andeutet. In der Bilanz 2000 musste die Dresdner Bank Sonderaufwendungen von 1,03 Mrd. Euro verkraften. Um die international begehrten Investmentbanker nach der gescheiterten Fusion mit der Deutschen Bank zu halten, waren 550 Mill. Euro (knapp 1,1 Mrd. DM) an die abwanderungswilligen Spezialisten gezahlt worden.

Die geplanten Filialschließungen um 300 auf nur noch 850 Geschäftsstellen im Inland, der zehnprozentige Personalabbau und die Aufgabe von Aktivitäten in Asien schlugen zusätzlich mit 475 Mill. Euro negativ zu Buche. Ohne diese Sonderbelastungen wäre der Reingewinn nach Angaben der Bank 2000 auf 2,4 Mrd. Euro gestiegen.

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