2002 die meisten Neukunden in den USA gewonnen: T-Mobile macht auf dem US-Markt Dampf

2002 die meisten Neukunden in den USA gewonnen
T-Mobile macht auf dem US-Markt Dampf

Die US-Mobilfunktochter der Deutschen Telekom soll im laufenden Geschäftsjahr ihr operatives Ergebnis verdoppeln.

Reuters HANNOVER. Aus einer am Dienstag veröffentlichten Präsentation des Unternehmens für Investoren geht hervor, dass T USA-Mobile im Jahr 2003 ein operatives Ergebnis (Ebitda) von mehr als einer Milliarde Euro anstrebt. Im Jahr 2002 hatte das im Jahr 2000 von der Telekom erworbene Unternehmen erstmals ein positives operatives Ergebnis in Höhe von 524 Millionen Euro erwirtschaftet und damit das Ebitda um 782 Millionen Euro gesteigert.

Für die übrigen Mobilfunkbeteiligungen des Konzerns in Europa wird den Angaben zufolge im laufenden Jahr eine weitere Verbesserung des Ebitda, der operativen Gewinnmarge und der freien Finanzmittel gegenüber dem Vorjahreszeitraum angestrebt. Weitere Details wurden zunächst nicht genannt. Im Jahr 2002 hatte die europäischen Beteiligungen von T-Mobile ein Ebitda von 4,5 Milliarden Euro erzielt. T-Mobile ist unter anderem in Großbritannien, Österreich, den Niederlanden und Tschechien aktiv.

T USA-Mobile ist aus der Fusion von Voice-Stream und Powertel hervorgegangen. Das im vergangenen Jahr in die globale Marke T-Mobile umbenannte Unternehmen hat in dem noch dynamisch wachsenden US-Mobilfunkmarkt unter den sechs landesweiten Anbietern die meisten Neukunden gewonnen. Mit 9,9 Millionen Kunden rangiert T USA-Mobile jedoch noch immer hinter den übrigen fünf landesweiten Anbietern.

Die Telekom veranstaltet traditionell auf der weltgrößten Computer- und Technologiemesse CeBIT eine Konferenz mit Investoren. Aus der dafür vorgelegten Präsentation geht weiter hervor, dass T USA-Mobile wie geplant im 2004 erstmals einen positiven Finanzmittelzufluss erreichen wird. Diese so genannte "Cash Contribution" errechnet sich aus der Subtraktion der Investitionen vom operativen Ergebnis. Als mittelfristige Zielmarke bei den Investitionen hatte das Unternehmen eine jährliche Summe von zwei Milliarden Euro genannt.

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