2002 fünfprozentiger Umsatzrückgang: T-Systems rechnet mit Umsatzanstieg

2002 fünfprozentiger Umsatzrückgang
T-Systems rechnet mit Umsatzanstieg

Der Umsatz der Systemhaussparte der Deutschen Telekom, T-Systems, wird nach den Worten von Vorstandsmitglied Konrad Reiss nach einem Rückgang im Vorjahr 2003 wieder steigen.

Reuters HANNOVER. Er sei sicher, die Sparte werde im laufenden Geschäftsjahr Umsatz und Cash-Flow steigern, sagte Reiss am Dienstag anlässlich der Computer- und Technologiemesse CeBIT in Hannover. Angesichts der schwierigen konjunkturellen Lage hatte T-Systems 2002 einen fünfprozentigen Umsatzrückgang auf 11,3 Milliarden Euro verbucht. T-Systems gehöre weiter zum Kerngeschäft der Deutschen Telekom und werde als Ganzes erhalten bleiben. "Aber wir bereinigen unser Portfolio sorgfältig und nichts anderes. Es geht nicht darum, das Geschäft der T-Systems zu verkaufen, nur um Schulden abzubauen", fügte Reiss hinzu. In den kommenden Wochen werde es weitere Mitteilungen zu Änderungen des Portfolios geben.

Am Montag hatte T-Systems bekannt gegeben, ihre französische Tochter mit ihren nationalen Festnetzaktivitäten an LDCOM für 25 Millionen Euro verkaufen zu wollen. Zudem teilte die Deutsche Telekom am Dienstag mit, die Kundenzahl der schnellen DSL-Technik auf derzeit 3,4 Millionen von 3,1 Millionen Ende 2002 erhöht zu haben. "Der Höhenflug von DSL setzt sich unvermindert und auf hohem Niveau fort", sagte Josef Brauner, Vorstandsmitglied der Telekom. Bei breitbandigen Internet-Anschlüssen in Deutschland hat die Deutsche Telekom derzeit einen Marktanteil von rund 95 Prozent. Diese Anschlüsse ermöglichen im Gegensatz zu regulären Internet-Verbindungen über analoge Modems oder ISDN-Kanäle vielfach höhere Datenübertragungsraten.

Die Aktien der Telekom, die am Montag nach der Bekanntgabe eines Verlustes für 2002 von fast 25 Milliarden Euro um neun Prozent gefallen waren, notierten am Dienstag mit einem Plus von 1,4 Prozent bei 9,28 Euro.

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