2002 wieder in schwarzen Zahlen
Bauknecht bleibt auf Wachstumskurs

Der Elektrogerätehersteller Bauknecht erwartet 2003 erneut ein Umsatz- und Ergebnisplus. "Wir gehen davon aus, dass wir uns beim Umsatz auf jeden Fall in Richtung 700 Millionen Euro bewegen werden und das Ergebnis profitabler machen", sagte Geschäftsführer Norbert Kornettka am Montag in Stuttgart.

HB/dpa STUTTGART. 2002 steigerte die Bauknecht Hausgeräte GmbH (Schorndorf) ihren Umsatz um 14,9 Prozent auf 640 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg von minus drei auf plus drei Millionen Euro.

Das zum US-Konzern Whirlpool gehörende Unternehmen profitierte im vergangenen Jahr überwiegend vom Export. Außerhalb Deutschlands kletterte der Umsatz um 53,3 Prozent auf 350 Millionen Euro. Allein für den US-Markt fertigte Bauknecht 360 000 Waschmaschinen des Typs "Access". In diesem Jahr sind 670 000 Geräte geplant.

In Deutschland verbuchte Bauknecht 45,2 Prozent des Umsatzes (Vorjahr: 58,9 Prozent). "Unseren Anteil am deutschen Markt wollen wir wieder deutlich vergrößern - mittelfristig auf eine zweistellige Prozentzahl", sagte Kornettka. Anfang 2003 hatte das Unternehmen in Deutschland einen Marktanteil von 5,4 Prozent und damit einen Prozentpunkt mehr als im Vorjahreszeitraum.

Bauknecht wolle vor allem den Handel mit Einbaugeräten intensivieren. Über den Küchenmöbelhandel laufen in Deutschland etwa 50 Prozent des Absatzes von großen Elektrogeräten. Bauknecht produziert in seinen beiden deutschen Werken in Schorndorf bei Stuttgart und im saarländischen Neunkirchen unter anderem Waschmaschinen und Geschirrspüler. Die Mitarbeiterzahl stieg im vergangenen Jahr um 31 auf 2483.

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