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2005 gibt es 19 Formel-1-Rennen - Drei Vorbehalte

Erstmals wird die Formel-1-Weltmeisterschaft 2005 in 19 Rennen entschieden. Das geht aus dem vorläufigen Kalender für das kommende Jahr hervor, den das World Council des Automobil-Weltverbandes FIA in Paris verabschiedet hat.

dpa PARIS. Erstmals wird die Formel-1-Weltmeisterschaft 2005 in 19 Rennen entschieden. Das geht aus dem vorläufigen Kalender für das kommende Jahr hervor, den das World Council des Automobil-Weltverbandes FIA in Paris verabschiedet hat.

Allerdings stehen hinter den in die Kritik geratenen Grand Prix in Magny-Cours, in Silverstone und in Imola Fragezeichen, weil die Vertragslage noch nicht geklärt ist.

Neu im Programm ist der Große Preis der Türkei am 21. August in der Nähe von Istanbul. Die Saison beginnt am 6. März in Melbourne und endet im Oktober mit dem Großen Preis von China, der in diesem Jahr in Schanghai seine Premiere gefeiert hat. Der endgültige Plan soll laut FIA am 10. Dezember bekannt gegeben werden. In diesem Jahr standen 18 WM-Rennen auf dem Programm, der letzte WM-Lauf findet am 24. Oktober in Sao Paulo in Brasilien statt.

Deutschland ist 2005 erneut mit den Rennen auf dem Nürburgring und dem Hockenheimring vertreten. In den vergangenen Wochen waren Stimmen laut geworden, einen der beiden WM-Läufe zu Gunsten eines Überseerennens zu streichen. "Das war eine Scheindiskussion", sagte Nürburgring-Geschäftsführer Walter Kafitz.

Während der Große Preis von Deutschland auf dem Hockenheimring für den 17. Juli terminiert wurde, steht das Datum für den Grand Prix von Europa in der Eifel noch nicht fest. In jedem Fall wird der Grand Prix von Europa auf dem Nürburgring nicht im ungeliebten April stattfinden, sondern voraussichtlich am 29. Mai oder am 5. Juni. "Alles, was nicht im April ist, ist gut", stellte Kafitz zufrieden fest. Im April ist die Wetterlage in der Eifel noch zu unsicher, um ein Rennen zu veranstalten. Auch die Termine für die Läufe in Indianapolis (voraussichtlich 19. oder 26. Juni) und in Schanghai sind noch offen.

Noch nicht aufatmen dürfen die Veranstalter des Grand Prix von Großbritannien in Silverstone. Der British Racing Driver Club (Bdrc) und sein Präsident Jackie Stewart streiten sich mit Formel-1-Chef Bernie Ecclestone um einen neuen Vertrag. Ecclestone hatte vor wenigen Wochen noch Silverstone streichen wollen. Der Große Preis von San Marino in Imola steht wegen der schlechten Infrastruktur auf der Kippe, in Magny-Cours sind die finanziellen Rahmenbedingungen instabil.

Die 19 Rennen bringen noch ein weiteres Problem mit sich. Im Concorde Agreement, dem "Grundgesetz" der Formel 1, sind nur 17 WM-Läufe vorgesehen. Für jedes Rennen mehr müssen die Teams vergütet werden, um deren zusätzliche Kosten auszugleichen. In diesem Jahr finden 18 WM-Läufe statt, die Saison endet am 24. Oktober mit dem Großen Preis von Brasilien in Sao Paulo.

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