200 Millionen Euro mit dem Wettbewerbsrecht nicht vereinbar
EU prüft Millionenhilfe für Infineon-Werk in Dresden

Die Europäische Kommission nimmt die staatliche Millionenhilfe für das Infineon-Halbleiterwerk in Dresden unter die Lupe.

ap BRÜSSEL. Die Kommission teilte am Mittwoch in Brüssel mit, sie habe Zweifel, dass die Hilfe von mehr als 200 Millionen Euro mit dem Wettbewerbsrecht vereinbar sei. Ein Infineon-Sprecher äußerte sich jedoch zuversichtlich, dass die EU die Unterstützung genehmigen werde.

In Dresden entsteht für rund zwei Milliarden Mark die weltweit erste 300-mm-Wafer-Fabrik. Infineon und das US-Unternehmen Motorola hatten Anfang 1998 in einem Joint Venture die 300-mm-Wafer-Technologie entwickelt und damit die Voraussetzungen für den Bau der neuen Chipfabrik geschaffen. Durch das Werk sollen rund 1 300 Jobs bei anderen Firmen in den Region entstehen.

Die Kommission stellte allerdings in Frage, ob die Arbeitsplätze bei der Entscheidung berücksichtigt werden sollten. Bei der Genehmigung staatlicher Hilfen berücksichtigt die Kommission die Höhe der Unterstützung, die Situation der Branche, die Zahl der direkt bei dem Unternehmen geschaffenen Jobs sowie die positiven Folgen der Investition in der Region.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%