21,5 Millionen Euro Sonderaufwendungen
Übernahmeschlacht lässt FAG-Ergebnis einbrechen

Die vom Herzogenauracher INA-Konzern öffentlich ausgetragene Übernahmeschlacht um die Schweinfurter FAG Kugelfischer hat den FAG-Abschluss erheblich belastet.

WiWo/AP/vwd SCHWEINFURT. Nach den am Mittwoch vorgelegten vorläufigen Zahlen sank das operative Ergebnis (EBIT) um 23,8 Prozent von 129 Millionen Euro auf 98 Millionen Euro. Ohne die Sonderaufwendungen im Zusammenhang mit der Übernahme hätte der Wälzlager-Hersteller ein Rekordergebnis einfahren können, berichtete FAG. Für Berater, Zeitungsanzeigen und andere Maßnahmen seien FAG Kosten von 21,5 Millionen Euro entstanden.

Der Umsatz von FAG stieg im Vergleich zum Vorjahr leicht um 0,6 Prozent auf 2,224 Milliarden Euro. Vorstand und Aufsichtsrat wollen für das abgelaufene Geschäftsjahr keine Dividende auszuschütten.

Eigenen Angaben zufolge besitzt die INA derzeit 89,6 Prozent des FAG-Aktienkapitals. Nach dem Abschluss eines Beherrschungsvertrages will die INA den verbliebenen FAG-Aktionären eine Abfindung von 12 Euro pro Aktie zahlen. Diejenigen Aktionäre, die das Abfindungsangebot der INA nicht annehmen wollen, sollen als Dividendenersatz eine jährliche Ausgleichszahlung von 0,79 Euro pro Aktie erhalten.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%