22 Menschen getötet
Kämpfe in Kolumbien

Bei Kämpfen und Überfällen sind in Kolumbien mindestens 22 Menschen getötet und 84 Rebellen gefangen genommen worden.

HB/dpa BOGOTÁ. Bei den Toten handele es sich um fünf Zivilisten, fünf Militärs, neun Mitglieder der marxistischen "Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens" (FARC) sowie drei Paramilitärs der ultrarechten "Einheiten zur Selbstverteidigung Kolumbiens" (AUC), teilten die Behörden am Montag weiter mit.

Allein in der Provinz Caquetá im Süden des Landes gelang den Streitkräften nach eigenen Angaben die Gefangennahme von insgesamt 70 mutmaßlichen FARC-Mitgliedern. Die ungewöhnlich große Zahl an Rebellen sei bei einem Großeinsatz in der Stadt Florencia überrascht worden und habe sich weitgehend kampflos ergeben. Es habe sich um eine Elite-Einheit der FARC gehandelt, sagte ein Militärsprecher. 14 weitere Rebellen seien seit Sonntag bei Gefechten in mehreren Landesteilen festgenommen worden. Linke Rebellen bekämpfen den Staat seit bereits fast 40 Jahren. Ein Ende des Konflikts ist nicht in Sicht.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%