23,9 Millionen Euro Minus
HDI-Versicherungskonzern weitet Verlust aus

Der HDI-Versicherungskonzern hat im vergangenen Jahr seinen Verlust ausgeweitet. Der Jahresfehlbetrag nach Steuern betrug 23,9 Millionen Euro nach minus 8 Millionen Euro im Vorjahr, teilte das Unternehmen am Dienstag in Hannover mit.

HB/dpa HANNOVER. Das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit ging nach HDI-Angaben auf 5,7 (116,9) Millionen Euro zurück. Ursache dafür seien die um 27,3 Prozent auf 7,4 Milliarden Euro gestiegenen Aufwendungen für Versicherungsfälle, hieß es. Neben den Terrorschäden vom 11. September in den USA hätten vor allem eine Reihe von Großschäden in der Luftfahrtrück- und in der Industrieversicherung das Ergebnis belastet.

"Das Ergebnis zeigt die ganze Not der Versicherungswirtschaft im vergangenen Jahr", sagte der HDI-Vorstandsvorsitzende Wolf-Dieter Baumgartl. Der Konzern habe 2001 kein Geld verdient. "HDI hat jedoch den Stresstest des Jahres 2001 bestanden, ohne an das Eigenkapital heran gehen zu müssen", betonte Baumgartl.

Für das laufende Jahr sieht der HDI-Chef allerdings eine deutliche Besserung bei den versicherungstechnischen Ergebnissen und beim Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit. Insgesamt rechnet die HDI- Gruppe mit einem unkonsolidierten Prämienvolumen von etwa 21,8 Milliarden Euro, was einem Plus von 18,1 Prozent entspräche. Nach Konsolidierung erwartet der Konzern rund 17 Milliarden Euro. Bei der Ertragsentwicklung werde es eine deutliche Verbesserung geben, hieß es.

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